„Die Liebe zu drei Orangen“ Staatstheater Cottbus 2024

Der herbeigerufene Truffaldino (Dirk Kleinke) trägt Gaukler-Frack und Pumphosen, die aber schon lange in Gebrauch scheinen. Er schlägt dem Prinzen (Konstantin Lee) singend nicht nur Spiele und Allotria vor, er vertanzt sie auch genau im Takt. Das lenkt den Prinzen nicht im mindestens von seinem Pandabären ab. Das Groteske an solchen Situationen trägt zunächst die Musik bei, die anschrägt, aufmüpft; Komik wie Klage sind in Spiel, Gesang und Musik nie gemütlich, wunderbar dirigiert von Johannes Zurl.“ Lausitzer Rundschau

„Allerliebst auch Dirk Kleinkes Truffaldino. Ein bisschen leidet man ja mit ihm, da er es nicht schafft, die an ihn gestellten Erwartungen zu erfüllen. Dennoch gelingt es ihm, die Figur nie der Lächerlichkeit preiszugeben. Stimmlich war er voll auf der Höhe….“ IOCO

„Und es hat….den um Spaß bemühten prächtigen Truffaldino (Dirk Kleinke)… mächtig inspiriert.“ Märkischer Bote

„Wirklich jede Figur sitzt in Klang, Charakter und Aussehen, fast schon beängstigend gut agieren alle Sängerinnen und Sänger.“ Blicklicht Kultur

„Weihnachtsoratorium“ Staatstheater Cottbus 2023

„Dirk Kleinke trägt mit operndramatisch geschulter Tenorlyrik die Rezitative des Evangelisten und die koloraturengespickte Arie „Nun mögt ihr stolzen Feinde schnauben“ mit höhensicherer Geläufigkeit vor.“ Lausitzer Rundschau

„Bremer Stadtmusikanten“ 2023

„Am Staatstheater Cottbus sind die Tiere eine starke Truppe – und heizen den Kindern im Publikum ordentlich ein…Der Hund (Dirk Kleinke) wird von der italienischen Köchin Carlotta (Gesine Forberger) mit dem Nudelholz bedroht…Was für ein farbenfrohes Kuddelmuddel (prächtige, fantasievolle Kostüme: Fabienne Ank) von Individualisten und Kulturen, in dem Sängerinnen und Sänger nicht nur auf ihre ganz eigene Art und auch gemeinsam brillieren können….Was für eine schöne Vorstellung!“ Lausitzer Rundschau

„Zusammen, Hier“ mit Mozarts „Requiem“ 2023

„Nicht weniger überzeugend das stimmlich ausgewogene Solistenquartett mit kraftvollem Sopran (Tehila Nini Goldstein), den lyrischen Stimmen der Altistin Mirjam Widmann und des Tenors Dirk Kleinke sowie der gestaltungskernigen Bassintensität von Andreas Jäpel.“ Lausitzer Rundschau

„Der Rosenkavalier“ 2023

Es ist ein Fest der Stimmen, dieser „Rosenkavalier“ am Cottbuser Staatstheater, eine Freude, dieses junge, am Haus gewachsene Ensemble zu erleben, sekundiert von Recken wie …. Dirk Kleinke als Valzacchi. Lausitzer Rundschau

„…ebenso werden Ochs und Faninal gefeiert, aber auch Dirk Kleinke (Valzacchi)…“ Märkischer Bote

„Und der Spitzel Valzacchi (Dirk Kleinke) darf ausgiebig seinen Sprachfehler spazierenführen.“ Opern News

„Die Zauberflöte“ 2023

„Monostatos Dirk Kleinke ist nicht nur gesanglich hervorragend. Es macht große Freude ihn zu beobachten, wie er die sonst eher kleine Rolle umsetzt“ online Merker

„So wehrt sich Pamina gegen den übergriffigen Monostatos (Dirk Kleinke), der schon mal den Reißverschluss öffnet, mit Kampfsportgesten.“ Lausitzer Rundschau

„Den Monastatos verkörpert souverän Dirk Kleinke.“ Märkischer Bote

„Le Nozze di Figaro“ 2022

„In der Welt gewinnen immer die Mächtigen“, wird Basilio gegen Ende resümieren. Ein schrecklich passender Satz in diesen Zeiten.“ Lausitzer Rundschau

„L’Orfeo“ 2021

„Und so feiert die Gesellschaft ein fröhlich-hochgestimmtes Fest zu Ehren der Brautleute; darin gibt Dirk Kleinke mit Stimme und Spielfreude einen 1. Hirten, der später mit Thorsten Coers(2. Hirte) im Duett wunderbar zusammenklingt.“ Märkische Oderzeitung (MOZ)

„Der Tenor ist tot“ 2021

„…immer darauf bedacht, den großartigen Stimmen Bühne zu geben. Und das gelingt!…Dirk Kleinke begegnen wir verliebt in Lehárs „Land des Lächelns“…“ Märkischer Bote

zum Holocaust Gedenktag 2021

„Auf der Probe wird es sehr still, als Dirk Kleinke das Buchenwaldlied singt. „Denn einmal kommt der Tag, da sind wir frei“, heißt es in der letzten Strophe. Anders als im KZ Buchenwald, wo es zigtausende Häftlinge auf Befehl der SS-Wachmannschaften singen mussten, macht es Kleinke zu einem emotional bewegenden Solo.“ Lausitzer Rundschau 2021

„Mazeppa“ 2020

„…Wenn ein betrunkener Kosak dann noch einen grellen Fummel trägt mit den Konterfeis von Marx und Stalin…Dirk Kleinke gefiel mir gut.“ RBB Kulturradio

„Den Betrunkenen gibt mit ausdrucksvollem Russisch und starkem Lamento Dirk Kleinke.“ onlinemerker.com

„Don Giovanni“ 2019

„Schnell findet sich der nächste rote Faden: Die Pistole des Komturs hebt Don Ottavio (Dirk Kleinke mit überwältigend guter Gesangsleistung) auf und führt sie als Rachewerkzeug mit sich.“ IOCO Kultur im Netz Th.Kunzmann

„Der fliegende Holländer“ 2019

„…man muss doch anmerken dürfen, dass….und Dirk Kleinke als Steuermann….zuverlässig und ohne zwangsläufig „groß gemachte Stimmen“ zum Gelingen der Vorstellung nicht unwesentlich beitrugen.“ online Merker

„Traumfresserchen“ 2018

„Mit Pillen will eine Ärztearmada die schlaflose Patientin heilen. Ein köstlicher Auftritt von Dirk Kleinke, Christian Henneberg und Ingo Witzke!“ Lausitzer Rundschau

„My fair Lady“ 2018

„Sie haben es eben drauf, ebenso Dirk Kleinke…….als kammermusikalische Saufkumpane von Vater Doolittle.“

Lausitzer Rundschau

„Messa di Gloria“ 2018

„…Kleinke kann auf einen Fundus an Opernpartien, Oratorien und Liedern zurück-greifen, souverän meistert er sämtliche Passagen.“  Lausitzer Rundschau

„Csardasfürstin“ 2018

„…überzeugten ebenso, wie Dirk Kleinke als pflichterfüllender Eugen von Rohnsdorf mit der menschlichen Portion Verständnis für seinen Neffen Edwin“ Blicklicht

„Don Giovanni“ 2018

„Dirk Kleinke, beliebt als verschmitzter, hintergründiger Tenor, groß in Pfaffenrollen, hat keine Probleme, den Ottavio als ungelenken Rächer und komischen Liebhaber zu singen.“ Lausitzer Rundschau

„…obgleich Sie mit Ottavio (Dirk Kleinke ganz lyrisch mit schönem Gleichmut) an einen Bräutigam gebunden scheint.“

Märkischer Bote

„Wobei sich auch Don Ottavio (Dirk Kleinke mit gediegenem Tenor), Annas Verlobter, in den Trupp eingereiht hat. Er feuert den Todesschuss ab, der Don Giovanni ins Höllenfeuer schickt.“ Märkische Allgemeine

„Dafür überlebt ein weinerlicher Nerd wie Ottavio. Dirk Kleinke singt flüssig, Koloraturklippen tippt er nur an.“

Die Welt

„Dirk Kleinkes Knuddelbär-Ottavio mit dem zarten Jünglingstenor sorgt für den Überraschungscoup der Inszenierung. Hier nämlich ist er es, der zum Finale erst den Komturspuk organisiert und dann Don Giovanni abknallt….“

Opernwelt

„Luther in Worms“ 2017

„Am meisten überzeugen der seit 2000 dem Ensemble des Cottbuser Theaters als hoher Spieltenor angehörende Dirk Kleinke in einer ausgesprochen starken Version der Rolle Kaiser Karls, in der er mit voller Überzeugung, Inbrunst und Stärke aufgeht…“ Lausitzer Rundschau

„..und unter den Solisten ragten Annekathrin Laabs (Alt), Dirk Kleinke(Tenor) und Andreas Jäpel (Bariton) mit ihrer stimmlich bravourösen und charaktervollen Zeichnung der Personen (Martha, Kaiser, Luther) sehr hervor…“

Dresdner Neueste Nachrichten

„Wozzeck“ 2017

„Den eindruckvollsten Part des Abends liefert Dirk Kleinke gleich zu Beginn und mit jedem seiner Auftritte.Sein Hauptmann ist bei weitem nicht die Hauptrolle, Dirk Kleinke spielt seine Figur auch nicht im Mindesten in den Vordergrund, dafür jedoch gesanglich absolut eindrucksvoll und darstellerisch auf den Punkt.Das geht kaum besser.“

Blicklicht Cottbus

„Allen anderen Figuren, dem gesamten Ablauf der Vorstellung merkte man wieder einmal an, wie wunderbar das Cottbuser Ensemble funktioniert, wie sich jeder Solist in seine Rolle hineinsteigert und man doch bruchlos und mit traumwandlerischer Sicherheit zusammenspielt. Hauptmann und Tambourmajor scheinen extra für Dirk Kleinke und Jens Klaus Wilde erfunden zu sein.“

Lausitzer Rundschau

„Dirk Kleinke geht ganz in der Rolle des quietschenden, säuselnden, hinterfotzigen Hauptmanns auf und er singt diese immer wieder in fiebrige Höhen schnipsende Partie vorzüglich“

Märkische Oderzeitung

„Das übelste auffindbare Schimpfwort schmettert Hauptmann Dirk Kleinke (ein selbstbewusster Tenor buffo) seinem unmoralischen Adjutanten entgegen: Hundsfott! Und noch einmal mit spitzem Mund: Hundsfott!“

Märkischer Bote

„Turandot“ 2017

„Heiko Walter, Hardy Brachmann, Dirk Kleinke waren schlicht hinreißend in ihren keineswegs kleinen Rollen als Ping, Pang, Pong. Selten sah man dieses Trio intrigal so präsent.“ Lausitzer Rundschau

„Die kleinen Rollen – wie fast immer in Cottbus – waren fast alle perfekt besetzt, der Chor (eine Hauptperson) nicht immer ganz astrein, aber voller Elan und Spielfreude, und eigentlich kommt ja jetzt immer der Schlussschlenker von der alles in allem runden und gelungenen Aufführung, wären da nicht die Minister Ping, Pang und Pong. Denen soll das letzte Wort gelten. Sie haben mich wirklich und wahrhaftig davon überzeugt, dass „Turandot“ eigentlich doch eine verkappte Offenbachiade ist – zumindest für einen Abend lang. Kompliment an Heiko Walter, Hardy Brachmann und Dirk Kleinke.“ RBB Kulturradio

„Mit Ausflügen in die Gefilde der Commedia dell’arte überzeugen Heiko Walter, Hardy Brachmann und Dirk Kleine als Ministertrio Ping, Pang und Pong.“

Dresdner Neueste Nachrichten

 „Mit Spiel und Stimme überzeugen auch Heiko Walter als Ping, Hardy Brachmann als Pang und Dirk Kleinke als Pong.“

Onlinekulturmagazin   O-Ton

„Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny“ 2017

„In Dirk Kleinke alias Jakob Schmidt sieht man vielleicht nicht zwingend den typischen Holzfäller aus Alaska – aber das Groteske an den Rollen erlaubt, was gefällt. Schließlich erliegt er der Völlerei, eindeutig auf der Bühne umgesetzt, von Kopf bis Fuß mit Speiseresten eingeseift.“     Lausitzer Rundschau

„Dirk Kleinke schien die Rolle des Jakob Schmidt auf den den Leib geschrieben.“

 I.Ackenhausen

„Die Fressszene mit Dirk Kleinke als Jakob Schmidt ist nicht minder köstlich wie ekelig anzuschauen.“

Neues Deutschland

„Positiv abheben kann sich Dirk Kleinke, der allen Versuchungen wiedersteht, nach Interpretationen zu suchen, wo Anleitung wohl fehlt und statt dessen eine eigenständige, starke Leistung liefert.“ Blicklicht Cottbus

„Das Wirtshaus im Spessart“ 2017

„Die blaublütigen Insassen samt Pfaffe (herrlich ausgefüllt von Dirk Kleinke)…“  Lausitzer Rundschau

„…und dem tapferen Priester Haug, in stimmlicher wie körperlicher Idealbesetzung von Dirk Kleinke.“

Der Märkische Bote

„Hätte Dirk Kleinke nicht als Sänger die Chance, in viele Rollen zu schlüpfen, wäre er als Priester mit Comedy-Potential wohl beruflich idealbesetzt. Allerdings könnte er da nicht so oft singen, was wiederum jammerschade wäre.“

Blicklicht Cottbus

„Mozartrequiem“ 2016

„…haben der Aufführung des Mozart-Requiems im zweiten Teil des Konzertes solistischen Glanz verliehen. Dirk Kleinke(Tenor), „in letzter Minute“ für den erkrankten…eingesprungen, verdient sicher ein besonderes Lob.“

Lausitzer Rundschau

„Ritter Blaubart“ 2016

„Dirk Kleinke musste sich schon ordentlich ins Zeug legen, um der Geliebten gewachsen zu sein. Er schaffte es stimmlich durchaus, ließ sich von der leicht karikierten Personenführung auch die Liebhaberrolle nicht streitig machen.“

Lausitzer Rundschau

„Eröffnet wird das Stück von Dirk Kleinke,auch er zunächst Schäfer, dann Prinz Saphir.Und wieder in jeder gespielten und gesungenen Lage einfach köstlich.“

 „….beide bieten gleich zu Beginn ein Turtelduett vom Feinsten und im Stückverlauf eine Vielzahl schöner Momente.“ Blicklicht Cottbus

„Schöpfung“ 2016

„Opernnah, geschmeidig und höhensicher nimmt sich Tenorlyriker Dirk Kleinke der Partie des Uriel an.“

Potsdamer Neueste Nachrichten

„Sugar“ 2016

„…und Dirk Kleinke als füllig linkischer Bienstock halten die Damenband mit Contenance zusammen…“

Musicalzeitung

„Nicht weniger gut (und ebenso komisch) sind…  Dirk Kleinke als aufgeregter Manager Bienstock…“

Märkische Allgemeine

„Tosca“ 2015

„Auch…und Dirk Kleinke als Spoletta zeigen in Ihren kleinen Rollen Profil“ Opernglass Juli/August 2015

„Johannespassion“ 2015

„Leidenschaftlich agierte Tenor Dirk Kleine als Evangelist und beeindruckte auch mit den Arien wie „Erwäge, wie sein blutgefärbter Rücken“, mit strahlender Stimme und mit Begleitung einer Laute und zweier Violen dámore die Gäste.“ Magdeburger Volksstimme

„Alcina“ 2015

„Reine Ohrenlust!!!!! Dirk Kleinke als Oronte, Empfangschef des „Elysium“ kennt sich, man hört es an jedem einzelnen Ton, im Metier bestens aus.“ Lausitzer Rundschau

„Ähnlich aufgewühlt singt Dirk Kleinke (Alcinas Empfangschef Oronte) die Arie „Un momento di contento“, auch das ist eine der Hörperlen dieser Inszenierung.“ Märkische Oder Zeitung

„Dirk Kleinke ist bravourös in Spiel und Gesang der Oronte“ Orpheus

„Papagenos Zauberflöte“ 2015

„Eine eigene Kategorie könnte man bald einmal für Dirk Kleinke einführen, als Oberscherge Monostatos überzeugt er erneut so rundum in Figur, Spiel und Stimme, dass man teils fast vom Stuhl fällt, hin und her gerissen zwischen Komik, Mimik und Klang.“ Niederlausitz Aktuell

„Sechse kommen durch die Welt“ 2014

„…gelingt ihm ein ganz besonderer Typ. Der ist Dirk Kleinke in jeder Rolle sowieso, und doch setzt er bei jedem Mal noch einen drauf. So auch diesmal als äußert scharfsinniger Jäger. Den wirft auch der Wind nicht um…“

Niederlausitz Aktuell

„Peer Gynt“ 2014

„Ebenso, wie Dirk Kleinke, der seine Stimme erneut bestens mit seinem Talent fürs Komische kombinieren kann.“ Blicklicht Cottbus

„Madame Pompadur“ 2013

„Amüsant ist Dirk Kleinke als Polizeispitzel.“ RBB Kulturradio

„Herrlich altbacken kommen die beiden Geheimdienstdödel…..und Dirk Kleinke daher („Ich werde gehorchen und geh horchen.“ Berliner Tagesspiegel

„Ein leicht beleibter Herr im Frack sang ergötzlich von sehr privaten deutsch-französischen Beziehungen lange vor Unterzeichnung des Elysee-Vertrages.“

„… und was wiederum zwei Gestalten auf den Plan ruft, den dümmlichen Polizeiminister Maurepas und seinen pfiffig larmoyanten Spitzel Poulard. Dirk Kleinke hatte hier die Nase vorn.“ Lausitzer Rundschau

„Weihnachtsoratorium“ 2012

„…und mit Bravour bewältigt Dirk Kleinke seine Partie.“ Magdeburger Volksstimme

„I love you, youre perfect, now change“ 2012

„…Dirk Kleinke frappiertmit erlesen filigraner Spielweise, die solch einer kolossalen Person gar nicht zuzutrauen ist.“

Märkischer Bote

„Zum großen Teil verlangt dieses „Musical“ zwar Gesang, überwiegend fordert es jedoch den schauspieler im Darsteller. Und hier liegt die wirklich große Leistung von Dirk Kleinke . Denn es ist nicht lange her, da hätte kein klassischer Sänger sich an derartig viel Text und Charakter gewagt. Dirk Kleinke und …erhalten meinen Gesangspreis.“ Blicklicht

„Das Sühnopfer des neuen Bundes“ von C.Loewe 2012

„…Dirk Kleinke brachte ausdrucksnuanziert seinen Tenor zum erklingen.“ Potsdamer Neueste Nachrichten

„Rusalka“ von A.Dvorak 2012

„… und Dirk Kleinke, übermütig und feige, wie Clowns nun einmal sind, wetzen im volkstonlichen Duett die Lästerzungen über das fremde Weib im Prinzenschloss und schlottern später vor der Hexe. “  Die Welt

„Carmina burana“ von C.Orff 2012

„Den wahrlich tragischen Klagegesang des gebratenen und dazu noch schwarz verbrannten Schwans auf der Tafel bot Dirk Kleinke, grandios leidend.“  Lausitzer Rundschau

„Der Fall des Hauses Usher“ von Ph.Glass 2012

„Die Gitterkäfige dienen auch als Gefängnis, in die Usher und William von dem gespenstischen Doktor eingesperrt werden. Dirk Kleinke gab ihn als abgefeimt grinsenden, brutalen Chirurgen und öligen Pastor, am Ende dem Herzinfarkt durch Schreck vor wimmelnden Ratten erlegen.“ Lausitzer Rundschau

„Der Arzt (Dirk Kleinke) ist ein mephistophelischer Doktor Frankenstein, der mit blutiger Schürze und spitzem Besteck zu Werke geht und an der armen Madeline wieder einmal eine Abtreibung vornimmt, bevor er ihren Körper mit Mullbinden umwickelt.“ Märkische Allgemeine 

„Stabat Mater“ von A.Dvorak 2011

„Mit den Solisten hatte die „Winfridia“ einen guten Griff getan; etwa mit Tenor Dirk Kleinke: In seinem Solo „Fac me vere“ überzeugte er mit schlankem, kammermusikalischen Ton, der tatsächlich – wie in der Partitur vorgesehen – zwischen Piano und Pianissimo differenzierte, wo viele andere Tenöre ohne Rücksicht auf die Textbedeutung alles im Forte schmettern.“ Fuldaer Zeitung

„Eugen Onegin“ von P.Tschaikowski 2011

„Hervorzuheben sei insbesondere auch die Leistung von Dirk Kleinke (Triquet), dessen Tenorstimme schwelgend strahlende Klanggemälde in feinen Pastelltönen skizziert.“

Operablog

„Dirk Kleinke entwickelt seine Partie aus dem famosen Widerspruch von samtweichem Tenor und der Wucht seiner imposanten Statur. Kleinke bezaubert wahrlich, ob er nun mit leiser Resignation das „Brillez, brillez toujours, belle Tatjana“ anstimmt oder einer verdutzen Anwesenden eine schier endlose Papierschlange aus dem staunenden Munde hervor zaubert.“    Märkische Allgemeine Zeitung

„Der Abend hatte fünf Lichtblicke … Dirk Kleinke in der kleineren Partie des Triquet.“  Lausitzer Rundschau

„Hänsel und Gretel“ 2011

„Achtung, Hexe im Anflug“

„Hänsel und Gretel“, die romantische Märchenoper von Engelbert Humperdinck, hat am Sonnabend um 19.30 Uhr im Großen Haus des Staatstheaters Cottbus Premiere. Regie führt Intendant Martin Schüler. Die musikalische Leitung übernahm Marc Niemann.

Undefinierbares Flugobjekt über Cottbus! Sie haben es noch nicht gesehen? Versprochen, ab Sonnabend taucht es öfter auf. Sollte es grün sein, ist keine Gefahr im Verzug – die Hexe aus „Hänsel und Gretel“ ist im Anflug auf das Staatstheater. Dort wird sie, das ist im Libretto so festgelegt, von zwei Kindern mit List und Verstand unschädlich gemacht.

Auf den Besen gestiegen ist der Tenor Dirk Kleinke – von wegen, Hexen sind weiblich. Auch hinter der Babajaga – der mit dem Hexenhaus auf einem Hühnerfuß in den russischen Märchenfilmen – steckte immer ein Mann. Dirk Kleinke jedenfalls hat sich mit dem ungewöhnlichen Fortbewegungsmittel angefreundet, mit dem er dank des Vereins der Freunde und Förderer des Staatstheaters auch einen Ritt über den verwunschenen Wald hinlegen kann. Virtuell. Ein Beamer, das Gerät haben die Vereinsmitglieder spendiert, macht es möglich – hex, hex.

Wie verhext kommt dem Sänger, der auch gern sein schauspielerisches Talent einsetzt, die Knusperhexen-Rolle allerdings nicht vor. Eher eine Aufgabe, die Spaß macht. Schließlich ist die krumme Alte richtig garstig, was nach Kleinkes Ansicht interessanter ist als einfach nur lieb. „Ich spiele selten die Typen, denen die Herzen auf den ersten Blick zufliegen, von der Prinzessin geküsst werden immer die anderen.“ Lyrische Tenöre nämlich, bevorzugte Liebhaber. Das klingt nur nach Bedauern, Dirk Kleinke ist mit seinem Stimmfach Spieltenor zufrieden. Obwohl er oft Nebenrollen spielt, sind die in ihrer Zwiespältigkeit häufig interessanter. Wie der Dorftrottel Wenzel in „Die verkaufte Braut“. Solche Figuren auszuloten, in ihrer Widersprüchlichkeit zu zeigen und außerdem noch gesanglich zu bestehen, sieht er als Herausforderung an. In der Oper „Candide“ hatte er sogar elf Rollen zu spielen. Auf dem Weg „vom Sänger zum Sängerdarsteller“, wie der Berliner Dirk Kleinke es nennt, hatte er gute Lehrmeister. Nicht nur Martin Schüler, der darauf größten Wert legt, sondern auch einen ganz berühmten der Branche – George Tabori. Der inszenierte 1998 im spektakulären Berliner „Zirkus um die Zauberflöte“.

Kleinke spielte in der Mozartoper den Monastatos. „Tabori, obwohl schon krank, kam auf jede Probe, hat uns singen und als Gruppe agieren lassen. Ihr müsst so spielen, wie ihr singt, ihr sollt die Figur nicht darstellen, ihr müsst sie sein, hat er immer wieder gefordert“, erinnert sich der Tenor, der darin sein eigenes Fühlen bestätigt fand. Deshalb arbeite er auch so gerne am Cottbuser Theater, „in einem spielfreudigen Ensemble“. Auch wenn das nicht immer leicht ist – das Spielen mit dem Singen. Wenn er etwa als Dr. Blind in der Fledermaus an die 150 Akten fallen lassen und wieder aufsammeln muss. Oder als Götterbote Merkur in „Orpheus in der Unterwelt“ Göttervater Zeus mit dem Radl hinterherjagt. (Irgendwie hat er es mit den rasanten Gefährten.) Und auch die Hexe hat körperlich wie gesanglich einiges zu leisten. „Humperdinck hat keine leichte Musik geschrieben. Er war ja Assistent von Richard Wagner, und da hat manches abgefärbt. Die Hexenpartie zum Beispiel ist wie eine kleine Schwester des Mime in ‚Siegfried'“, sagt Kleinke, für den die Musik schon immer zu seinem Leben zählte. Und das, obwohl das bei seinen Eltern – der Vater Fernsehmechaniker, die Mutter Betriebswirtin – nicht so war. „Entdeckt“ wurde er in der Schule und durch seine Musiklehrerin gefördert. Im Chor habe er immer gesungen, wurde zum renommierten Rundfunkjugendchor Wernigerode delegiert und wollte eigentlich Musiklehrer werden. Als es dann aber ums

Studieren ging, reizten ihn Dirigieren und Gesang viel mehr. Am meisten das Dirigieren: „Ich wollte so viel wissen, Dirigieren schien mir da die beste Wahl. Mit keiner Silbe habe ich daran gedacht, dass ich mal davon leben muss.“ Das wurde ihm sehr schnell bewusst, als er Vater wurde. Er wechselte von der Hochschule in Weimar an die „Hanns Eisler“ nach Berlin und verlegte den Studienschwerpunkt auf Gesang. Bereut hat er das nicht. Schon während des Studiums sang er in Opernproduktionen, unter anderem an der Neuköllner Oper Berlin. Im Jahr 2000 gehörte er zu den Preisträgern der Kammeroper Schloss Rheinsberg, wo es zu einer „schicksalhaften“ Begegnung kam: Dirk Kleinke sang den Don Basilio in Mozarts „Die Hochzeit des Figaro“ – inszeniert von Martin Schüler. Der wiederum gilt als ein Fuchs im Erkennen von Talenten. Er lud Kleinke nach Cottbus zum Vorsingen ein. Auch der damalige GMD Reinhard Petersen sollte ihn begutachten. Im gleichen Jahr wurde Kleinke in Cottbus engagiert. Er ist des Lobes voll über die Arbeit hier, die hohe künstlerische Qualität, die sich durchaus vergleichen könne mit großen Häusern mit einem weit höheren Budget. Kleinke, der immer mal wieder gastiert, kann da mitreden. So hat er in der Komischen Oper Berlin an der Uraufführung der Oper „Robin Hood“ von seinem Studienkollegen Frank Schwemmer mitgewirkt. „Die Abläufe sind dieselben wie bei uns“, war er damals überrascht. Dass in Bezug auf das Cottbuser Theater immer wieder von Etatkürzungen die Rede ist, kann er nicht verstehen: „Alle müssten doch stolz sein.“

„Hänsel und Gretel“ ist fast ausverkauft, viele Kinder werden in den Vorstellungen sitzen. Auch darauf freut sich der Sänger, weil Kinder so ursprünglich reagieren, sich erschrecken, mitfiebern und große Freude daran haben, wenn es der Hexe an den Kragen geht. Ein bisschen Lehrer steckt eben doch in ihm, der inzwischen an der Universität in Potsdam einen Lehrauftrag im Fach Gesang hat. Wenn er nicht auf der Opernbühne steht, singt er sehr gerne Konzerte – demnächst wieder Weihnachtsoratorium. Er liebt Barockmusik und wünscht sich mal eine Barockoper. Noch besser, was ganz Modernes. Unter dem Titel „Dichterliebe“ hat er eine CD mit Liedern Robert Schumanns aufgenommen. Vielseitiger hätte Dirigieren wohl auch nicht sein können. Vor allem, was ist schon ein Taktstock gegen einen flugfähigen Besen. Was aus den Dingern rauszuholen ist, weiß man seit Harry Potter. Der aber hatte nicht so tolle Hexensprüche: Hurr hopp hopp hopp, Galopp, Galopp, mein Besengaul, hurr hopp, nit faul! Sowie ich’s mag am lichten Tag, spring kreuz und quer ums Häuschen her! Bei dunkler Nacht, wenn niemand wacht, zum Hexenschmaus am Schornstein raus!
Wo eigentlich hat das Staatstheater einen Schornstein?“

Interview Lausitzer Rundschau 2011

„Candide“ von L. Bernstein 2010

„Schon an dieser Stelle gebührt Dirk Kleinke  für  diesen  Barrrrrrron, wie  auch  für  seine

weiteren acht  (8!) Rollen die Nominierung als Darsteller

des Abends. Einfach irrrrrre.“

Blicklicht-Kultur Cottbus

„Erwähnt werden muss Dirk Kleinke, der nicht nur insgesamt neun Rollen verkörperte, sondern auch für den erkrankten Matthias Bleidorn einsprang und überaus wohltönend aus dem Off sang.“

Potsdamer Neueste Nachrichten (Gastspiel im H.Otto Theater Potsdam, April 2011)

„Welt auf dem Monde“ von J.Haydn 2010

„…Auch die beiden anderen Herren sangen so mühelos und frisch, als hätten sie die lunare Komödie mühelos zweimal hintereinander geben können: Jörg Simon als reicher, am Ende halb geprellt, halb von der Liebeswahl seiner Töchter und der Kammerzofe überzeugter Astro-Narr und Dirk Kleinke als eine Art Arlecchino, der in netten Arien allerlei Lebensweisheiten verteilt.“

Lausitzer Rundschau

„Belsazar“ von G. F. Händel 2009

„…Ganz anders Dirk Kleinke in der Titelpartie. Er sang gestisch, lotete die Höhen und Tiefen seiner Figur genau aus, ohne dass es an Präzision und Koloraturensicherheit seiner Interpretation irgendwo fehlte. Erlebbar waren die pure Lebensfreude seines festestrunkenen Preislieds auf den Wein, der Hochmut, als er die goldenen Gefäße herbeibefiehlt, die Nervosität und Angst, als die Schrift auf der Wand erscheint.“ Sächsische Zeitung

„Weihnachtsoratorium“ von J. S. Bach 2009

„…Tenor Dirk Kleinke überzeugte als Evangelist mit erzählerischer Aussagekraft…“

Potsdamer Neueste Nachrichten

„Verkaufte Braut“ von B. Smetana 2009

„…Im Regieansatz, im Spiel und gesanglich großartig gelungen ist dagegen Dirk Kleinkes Rollenporträt des Wenzel. Als Marionettenspieler ahnt er von Anfang an, was in ihm heranwächst. Er will seine Mitmenschen spielerisch erfreuen und der Zirkus, zu dem sich der reiche Bauernsohn am Ende gesellt, ist nur noch der zufällig vorbeigekommene Vollstrecker seiner Entschlüsse. Marie erkennt ihn sehr schnell in seiner extremen Naivität aber ebenso in der entschlossenen Menschenfreundlichkeit und so ist beider Duett mit seinem vielschichtigen emotionalen Gewebe ein theatralischer und musikalischer Höhepunkt des Abends.“

Berliner Morgenpost

„Zar und Zimmermann“ von A. Lortzing 2008

„…Dirk Kleinke war der absolut sympathische Peter Iwanow. Bodenständig als Handwerker, verliebt in Marie, verstrickt in Eifersucht, verwickelt in eine brisante Verwechslung wusste er dennoch stets was er wollte: in Frieden leben, nicht als Deserteur entdeckt werden, was, das verschweigt Lortzings Komödie, sein Leben gekostet hätte. Lachnitt ließ es seinen Protagonisten dennoch unterschwellig mitspielen. Gesanglich sicher und ohne Höhenangst spielte Kleinke den schwierigen Balanceakt mit der genau richtigen Mischung von Verunsicherung und Zielstrebigkeit sehr gut.“

Opernwelt

„Mass“ von L.Bernstein 2008

„…Vor allen anderen erwies sich Dirk Kleinke als erstaunlich sicher und überzeugend im rockigen Metier.“

Lausitzer Rundschau

„Die Königskinder“ von E.Humperdinck  2007

„…Dirk Kleinke und Tilmann Rönnebeck sangen und spielten ihren Besenbinder und Holzhacker stimmlich perfekt und dazu ausreichend angeberisch, dumm und böse: wunderbare Bühnentypen.“

Lausitzer Rundschau

„Der Freischütz“ von C. M. von Weber  2007

„…Bauer Kilian ist Schützenkönig und Dirk Kleinke singt sein Lied mit bodenständiger Heiterkeit.“

Märkische Allgemeine

„Matthäuspassion“ von J. S. Bach 2007

„…Die Rezitative wurden mal ruhig erzählend, mal aufgewühlt heftig, mal betonend im Sprechgesang großartig vom „Evangelisten“ Dirk Kleinke gestaltet.“

Magdeburger Volksstimme

Liederabend mit Mozartliedern und R. Schumanns „Dichterliebe“ 2006

„…Der Liederabend in der Konzertreihe zum 250. Geburtstag von Wolfgang Amadeus Mozart in der Kirche Grindelwald stand ganz im Zeichen der Liebe. Der Tenor Dirk Kleinke, begleitet von Vladimir Stoupel am Flügel, besang sie in vielen Facetten…ein Tenor, mit grosser Statur und mit einer grossen Stimme…gestaltete vor allem die lyrischen Partien wunderschön.“

 Jungfrau Zeitung (Berner Oberland, Schweiz)